#SVSVFR 2:0 (1:0) – 31 Punkte nach dem 14. Spiel

Die Spielvereinigung Schonnebeck hat das Heimspiel am 14. Spieltag gegen den VfR Krefeld-Fischeln mit 2:0 (1:0). Vor 304 Zuschauern erzielten Jordi Barrera (32.) und Kevin Barra (87.) die Treffer für die Grün-Weißen, die damit die Punkte 29 bis 31 verbuchen konnten.

Die Partie begann allerdings mit einem Schockmoment: Nach neun Minuten fasste sich Soufian Rami in die Leistengegend. Ohne Fremdeinwirkung sackte der Mittelfeldspieler bei einer Ballannahme zusammen und krümmte sich vor Schmerzen. Für Rami kam Barrera unerwartet früh in die Begegnung.

Nachdem die Mannschaft von Dirk Tönnies zunächst gut im Spiel war, waren es mit zunehmender Spieldauer die Gäste, die den Ton angaben. Nach vorne war der VfR in der Anfangsphase allerdings nur durch Distanzschüsse auffällig, Torgefahr versprühten die Gäste aus der Samt- und Seidenstadt allerdings nicht.

Besser machten es da die Gastgeber in der 20. Minute: Arian Reimann schloss von der Strafraumgrenze ab, doch sein Ball landete knapp links am Tor vorbei. Noch effektiver war der eingewechselte Barrera. Sein Direktschuss aus halbrechter Position landete zum 1:0 genau im linken Toreck und ließ Gästetorhüter Halil Özcelik keine Abwehrchance (32.).

Die Krefelder ließen sich von dem Gegentreffer nicht verunsichern und blieben vorne dran. Erst war es ein Freistoß aus knapp 20 Metern von Kevin Breuer, der André Bley zu einer Glanzparade zwang (38.). Und kurz vor der Halbzeit war es erneut Breuer dessen Schuss von links aber nur das Außennetz zappeln ließ (45.).

Im zweiten Durchgang setzte Fischeln seine Offensivbemühungen fort. Doch immer wieder fehlte den Gästen der entscheidende Pass, um tatsächlich den Ausgleich zu erzielen. Erst in der 73. Minute hatte die Spielvereinigung dann ihre erste Chance nach dem Seitenwechsel: Barras Schuss aus der zweiten Reihe entschärfte Özcelik jedoch zum Eckball

Kurz darauf landete der Ball im Gästetor. Doch der Schiedsrichter sah zuvor im Kopfballduell zwischen SVS-Angreifer Marc Enger und dem VfR-Verteidiger Burak Akarca ein Offensivfoulspiel und pfiff die Aktion ab. Schonnebeck suchte jetzt die Entscheidung. Drei Minuten vor Schluss war es dann soweit: Der freistehende Barra verwertete die schöne Flanke von Thomas Denker eiskalt zum 2:0-Endstand (87.).

Nicht besonders schön, aber extrem effektiv. So lässt sich der neunte „Dreier“ umschreiben. Das sah auch Coach Tönnies so: „Krefeld war stark. Es macht Spaß, der Truppe zuzusehen. Aber nicht, wenn man Gegner ist. Sie verfügen über viel Qualität. Das war uns schon vor dem Spiel bekannt. Meine Mannschaft hat sich klasse zur Wehr gesetzt und keine großen Strafraumszenen zugelassen. Mit Blick auf die drei kommenden Aufgaben auf fremden Plätzen (SO, 13.11.16, 14.30 Uhr, ETB SW Essen / SO, 27.11.16, 14.30 Uhr, SSVg Velbert / MI, 30.11.16, 19.30 Uhr, RW Essen) meint der Coach: „Der Heimsieg war immens wichtig. Nun können wir die nächsten Auswärtsspiele mit etwas mehr Ruhe angehen.“

Die besten Szenen des Spiels gibt es Fupa-Video-Bericht: hier klicken

SpVg Schonnebeck: Bley – Patelschick, Engelberg, Bloch, Ketsatis – Denker, Bartsch – Reimann (51. Heppke), Barra, Rami (9. Barrera) – Enger (79. Ünal).

VfR Krefeld-Fischeln: Özcelik – Kuschel (82. Ergin), Akarca, Wiegers, Lipinski – Orlean (74. Ando), Raczka (68. Reichardt), Enke, Machnik – Breuer, Linser.

Schiedsrichter: Raffael Beier.

Tore: 1:0 Barrera (32.), 2:0 Barra (87.).

Zuschauer: 304.