Die Geschichte der Gemeinde und der Spielvereinigung geht an die Öffentlichkeit

In den letzten Jahren hat sich die Schonnebecker Geschichte auf dem Marktfest vorgestellt. Viele Gespräche sind darüber geführt und dabei das Interesse an die vergangenen Geschehnisse bekundet worden. Nun ist es soweit: Das Archiv wird eröffnet.

Aktuelle Geschehnisse sind und werden für die Nachwelt dokumentiert, Vergangenes wird zu Tage gebracht, analysiert und wenn brauchbar auch digitalisiert.

Ziel ist es, der Schonnebecker Öffentlichkeit die Geschichte der Gemeinde und des Fußballvereins zur Einsicht zur Verfügung zu stellen. Hier können dann während den Öffnungszeiten, die einzelnen Themenordner eingesehen werden. Ob es die Historie des Hallo Turms, der Zechen, der Jugendhalle oder eben der allgemeinen Entwicklung des Lebens der Gemeinde ist. In Wort und Bild wird versucht, die Vergangenheit lebendig zu halten.

Wer ein Herz für die Spielvereinigung hat, wird sich an den vielen Mannschaftsfotos, an den Spielberichten aus vergangenen Tagen und so manchem mehr erfreuen können. Der älteste Nachweis ist ein Zeitungsartikel aus dem Jahr 1919 von dem Propagandaspiel gegen Schalke.
Tabellen bis in die 1920er Jahre sind ebenfalls vorhanden.

Das Geschichtsarchiv erhofft sich, dass der Informationsfluss nicht nur in Richtung Bürger, sondern auch in Richtung Archiv fließt. „Es ist natürlich selbstverständlich, aber für den Geschichtsverein sehr schade, dass beispielsweise nach einem Sterbefall ein einer Familie viele historische Gegenstände in Vergessenheit geraten“, so Jürgen Lohkamp, der Verantwortliche für das Archiv.

Die Spielvereinigung hat dem Geschichtsarchiv einen Raum am Schetters Busch (Zugang über die Friedhofstraße zum Jugendcontainer hinter den Umkleidekabinen) überlassen, für den Start des Archivs eine hervorragende Gelegenheit für die Unterbringung der vielen Dokumente und Bilder. In dem großen Besprechungsraum nebenan bieten sich dann auch noch die Möglichkeit über die Geschichte Schonnebecks zu schwelgen.

Wer Interesse hat hierbei mitzuwirken und sich aktiv an der Aufarbeitung beider Archive zu beteiligen, ist gerne eingeladen.

Öffnungszeiten: Jeden 2. und 4. Donnerstag im Monat von 15.30 Uhr bis 18.00 Uhr, außer an Feiertagen und in den Ferien.

Start ist am 23. Februar 2017

Wer dem Geschichtsarchiv Material zur Verfügung stellen möchte, der kann sich an Jürgen Lohkamp per Mail wenden: Juergen.Lohkamp@web.de