Erste unterliegt RWO U23

Die Spielvereinigung Schonnebeck hat ihr Gastspiel bei der Zweitvertretung von Rot-Weiß Oberhausen mit 0:1 (0:0) verloren.

Da der Wuppertaler SV sein Heimspiel gegen den 1. FC Mönchengladbach ebenfalls mit 0:1 verlor, ändert sich an der Spitze nichts.

Die Tönnies/Apfeld-Elf erwischte einen gebrauchten Tag an diesem Sonntag. Nie konnte man den Gegner richtig packen und so unter Druck setzen, dass ein Treffer hätte erzwungen werden können. Die Oberhausener Mannschaft spielte überraschend gut mit und machte unserer Truppe das Leben schwer. Unterstützt durch fünf Profis aus der Regionalliga, beackerten die Gastgeber den Tabellenzweiten über 90 Minuten. Mann des Tages war Boran Sezen. Der RWO-Stürmer wirbelte sich immer wieder durch die Schonnebecker Abwehrreihen und tauchte ein paar Mal vor André Bley auf. Dieser blieb aber bis zur 69. Spielminute Sieger dieses Duells. Dann kam allerdings der entscheidende Moment der Partie. Ein Flanke von der Grundlinie rutschte Bley durch die Handschuhe und Sezen schob das Leder aus fünf Metern durch die Beine von Matthias Bloch, der auf der Linie stand, den Führungstreffer aber nicht verhindern konnte.

Zehn Minuten vor dem Abpfiff hatte der eingewechselte Arian Reimann die größte Chance zum Ausgleich auf dem Fuß. Aus gut elf Metern konnte er den Keeper der Oberhausener aber nicht überwinden. So blieb es bei einem knappen Sieg für die Hausherren.

Diese Niederlage ist jedoch kein Beinbruch. Schon am kommenden Wochenende werden wieder drei wichtige Punkte verteilt. Im Stadtderby gegen ETB Schwarz-Weiß Essen freuen wir uns dann auch auf den Oberbürgermeister Thomas Kufen, der das Wort noch an die Schonnebecker richten möchte.

 

SpVg Schonnebeck: Bley – Rademacher (74. Cinar), von der Gathen, Bloch – Dluhosch, Barrera, Barra, Ketsatis – Akkus (81. Ünal) – Rami (46. Reimann), Öz.

RWO U23: Can, Krystofiak, Walker, Pappas, Steurer, Nakowitsch, Voß, Özkara, Schiebener (81. Kuipers), Lorch, Sezen (83. Gllogjani).

Tore: 1:0 Sezen (69.).

Schiedsrichter: Sven Grolik.

Zuschauer: 150.