3:1 – Schwalben drehen Spiel nach Rückstand

Mit einem 3:1 (0:0)-Erfolg sprangen die Schwalben am 14. Spieltag auf den 4. Tabellenplatz. Niklas Burghard (64.) brachte die Gäste in Führung. Calvin Küper (70.), Simon Skuppin (75.) und der eingewechselte Dustin Hoffmann (90.+2) drehten vor 234 Zuschauern die Partie für die Hausherren.

Der Spieltag stand ganz im Zeichen des Mottos „Schonnebeck impft“. Vor der Partie organisierte Thomas Suski (1. Vorsitzender des Gesamtvereins) mit seinem Praxisteam eine Impfaktion am Schetters Busch. Die gut 200 Impfdosen konnten allesamt an impfwillige Besucher verabreicht werden. Ein ganz dickes Dankeschön an dieser Stelle noch einmal an alle Beteiligten!

Doch nun zum Spiel. Die Spielvereinigung tat sich lange Zeit gegen aggressiv pressende Cronenberger schwer und fand nur selten ins eigene Spiel. Die Gäste aus Wuppertal störten früh ohne aber zunächst gefährlich für Attila Yildiz, im Tor der Schonnebecker, vor das Tor zu kommen.

Die erste dicke Gelegenheit hatte Calvin Küper in der 23. Spielminute als sein Torversuch nur den langen Pfosten traf. Ein Abnehmer des Abprallers fand sich auf Seiten der Schonnebecker nicht. Auf der anderen Seite hatten die Schwalben dann ihrerseits Glück als Julian Kanschik und Edin Husidic vor der Pause noch gute Gelegenheit für die mutigen Gäste hatten. Drei Minuten vor der Pause hatte der CSC dann aber Glück, als der Schiedsrichter ein extrem hartes Einsteigen durch Jens Perne lediglich mit Gelb bewertete, nicht dezimiert zu werden.

Auch der Seitenwechsel brachte zunächst wenig neue Erkenntnisse als die, dass die Gäste einfach mutiger und zielstrebiger in ihren Aktionen waren. In der 64. Minute dann Eckball für die Bergischen: Aus dem Gewühl heraus stocherte Niklas Burghard den Ball über die Linie zur nicht unverdienten Führung für Cronenberg.

Doch die Schwalben feierten eine furiose Rückkehr ins Spiel. Nur 6 Minuten nach dem Rückstand lupfte sich die Spielvereinigung zurück ins Spiel. Den ersten Lupfer von Patrick Dertwinkel, lupfte Calvin Küper über den Cronenberger Schlussmann Yannik Radojewski zum schmeichelhaften Ausgleich.

Optisch bot sich auch nach dem Ausgleich kein anderes Bild. Doch nach einer Ecke für die Gastgeber war es Simon Skuppin, der dem Ball die entscheidende Richtung ins Netz verlieh und die Schonnebecker in Führung brachte.

Nun rannten die Gäste, die sich wahrlich wie eine Mannschaft präsentierten, die den Kampf gegen die Abstiegsrunde angenommen hat, an und drückten auf den Ausgleich. Doch den Schlusspunkt zum 3:1-Erfolg der Schwalben setzte Dustin Hoffmann in der Nachspielzeit.

Trainer Dirk Tönnies fand nach dem Spiel deutliche Worte: „Das war kein gutes Spiel von uns. Aber wie unser Teammanager Marcel Grote es passend zusammenfasste: Zu dieser Jahreszeit gibt es keine schönen Siege, sondern nur dreckige. Wir nehmen die drei Punkte mit, mehr zählt erstmal nicht, wenn wir Platz 4 bis 7 festigen wollen.“

Auch Gästetrainer Ferdi Gülenc war angesichts des starken Auftritts, aber mangels Ausbeute nicht ganz zufrieden: „Wenn mir vor dem Spiel jemand gesagt hätte wir holen ein Punkt in Schonnebeck, hätte ich den gerne sofort genommen. So müssen wir sagen, wir haben drei verloren. Wir haben uns dahin entwickelt, dass wir gegen Gegner aus dem oberen Tabellendrittel mitspielen und phasenweise besser sind. Mit der Art und Weise bin ich sehr zufrieden.“