Tönnies-Elf gegen Aufsteiger Velbert und den Heim-Fluch

Am Sonntag, 30. September, gastiert der Aufsteiger SC Velbert in Schonnebeck (15 Uhr, Schetters Busch).

Auswärts läuft es derzeit ganz ordentlich für die Spielvereinigung Schonnebeck. Lediglich die 1:3-Auftaktpleite beim Liga-Schwergewicht SSVg Velbert steht zu Buche. Ansonsten konnte das Team von Dirk Tönnies in der Ferne immer dreifach punkten. Doch das heimische Geläuf am Schetters Busch scheint derzeit von negativen Mächten eingenommen zu sein, denn die letzten beiden Heimspiele gingen verloren. Das sah schon einmal ganz anders aus.

Aber genau dieses Plus wollen die Schwalben nun wieder für sich beanspruchen und den engen Kunstrasen, der nicht jedem Team liegt, zu einer uneinnehmbaren Festung machen. Dazu wollen die Tönnies-Schützlinge den neuerlichen Schwung aus dem 3:1-Auswärtssieg in Speldorf nutzen und dem SC Velbert von Beginn an klar machen, dass sie Heimreise ohne Zähler antreten müssen. „Die Gegner sollen sich bloß nicht einfallen lassen, gerne nach Schonnebeck zu fahren“, warnt Dirk Tönnies die Konkurrenz und fordert von seiner Truppe, dass „wir nun endlich den nächsten Schritt machen und den Anschluss an die Spitzengruppe wiederherstellen müssen.“

Doch die Personaldecke ist vor dem Duell mit dem Velberter Derby-Sieger (2:1-Erfolg gegen die SSVg) ist denkbar dünn: Kapitän Marc Enger hat sich in Speldorf einen Muskelfaserriss in der Wade zugezogen und dürfte rund vier bis sechs Wochen ausfallen. Timo Patelschick plagt sich seit dieser Woche mit einem Kapselriss und Nils Klima hat nach einem heftigen Zusammenprall mit einem Speldorfer Gegenspieler Schädel-Hirn-Trauma davon getragen.

Die Punkte abschenken wird die Spielvereinigung dennoch nicht. Tönnies weiß, dass er sich auf die gesunden Akteure verlassen kann und verspricht: „Wir werden uns schon etwas einfallen lassen.“