1. Mannschaft: 14 Spieler bleiben, 10 Abgänge, 3 Neuzugänge

Dass bei der Spielvereinigung Schonnebeck deutliche Veränderungen im Kader der Oberliga-Mannschaft anstehen, war spätestens mit der Bekanntgabe des Ausscheidens vom bisherigen Kapitän und Top-Torjäger Marc Enger, sowie dem Weggang von Adrian Schneider zum TuS Ennepetal kein Geheimnis mehr. Überraschend traf das die  Verantwortlichen vom Schetters Busch jedoch keineswegs. 
„Marc hat uns bereits frühzeitig in sein Vorhaben eingeweiht, so dass wir ausreichend Zeit hatten, auf seinen Abgang zu reagieren“, bestätigt der sportliche Leiter Christian Leben. So nahm man sich bei den Schwalben hinter den Kulissen die nötige Zeit und Ruhe, um sich neu aufzustellen und wieder ein schlagkräftiges Team zu formen – und das offenbar mit Erfolg. Denn das Gerüst der Mannen von Trainer Dirk Tönnies steht!
Schweren Herzens gibt die SpVg. die Abgänge von eben Marc Enger, Jordi Barrera, Thomas Denker, Marcel Grote, Marius Müller und Timo Patelschick bekannt. „Das ist nicht nur sportlich, sondern vor allem menschlich ein riesen Verlust für uns. Die Jungs haben in den letzten Jahren der Spielvereinigung ein Gesicht gegeben und über Jahre den starken Charakter der Truppe geprägt. Sie haben einen großen Anteil an den zurückliegenden sehr schönen Jahren, die mit Sicherheit zu den erfolgreichsten der Vereinsgeschichte zu zählen sind.“, so Leben.
Weiterhin suchen Adrian Schneider, Mohamed Cissé, Denizan Karakus und Denzel Oteng-Adjei neue sportliche Herausforderungen. „Auch die vier haben ihren Beitrag zum aktuell dritten Tabellenplatz beigetragen. Daher werden wir Ende Juni, wenn hoffentlich endgültig die laufende Saison abgebrochen worden ist, nochmal zusammenkommen und uns von allen Spielern gebührend verabschieden, um uns bei ihnen für ihre gezeigten Leistungen zu bedanken.“
Den bisher also zehn bekannten Abgängen stehen offiziell auch drei Neuzugänge gegenüber. Die beiden Landesligatorjäger Kreshnik Vladi (SV Burgatendorf) und Daniel Schröder (Spvgg. Steele) sollen im Verbund die entstandene Lücke im Sturm schließen, während Rückkehrer Kevin Barra (FC Kray) das spielerische Element im Mittelfeld beleben soll. „Die drei werden sicher unsere erfahrensten Neuzugänge sein, die auch abseits des Platzes Verantwortung übernehmen können.“, sagt Leben.
Vom bisherigen Kader wurden vor der Corona-Pause die Vertragsverlängerungen von Philipp Sprenger (Tor), Kai Nakowitsch und Georgios Ketsatis (Abwehr), sowie Tarkan Yerek (Mittelfeld) bekannt gegeben. Nun kommen neun weitere Vertragsverlängerungen hinzu:
Im Tor der Grün-Weißen bleibt Atilla Yildiz, der sich in seinem ersten Seniorenjahr sehr gut entwickelt hat und zukünftig erster Herausforderer von Philipp Sprenger sein wird. In der Abwehr bleiben die noch jungen, aber mittlerweile gestandenen Oberligaakteure Dennis Abrosimov, Leon Engelberg, Simon Ogrzall und Simon Skuppin den Schwalben treu. Im Mittelfeld wird weiterhin Orhan Dombayci den Laden dichthalten und in der Offensive sorgen Vereinslegende Arian Reimann, Luka Bosnjak und Emre Kilav für Geschwindigkeit und Spielwitz. „Jeder von ihnen hat seine beste Zeit im Fußballer-Leben noch vor sich. Daher freuen wir uns sie auf ihren Weg dahin weiter zu begleiten.“, ist Leben über die Zusagen hoch erfreut.
Zudem ist es Dirk Tönnies und Christian Leben gelungen den spielenden Co-Trainer Markus Heppke von einem Verbleib zu überzeugen. „Heppi wird neben dem Co-Trainerposten ab sofort den Posten des Fitness-Trainers bekleiden und sollte Not am Mann sein, steht er auch weiterhin als Spieler auf dem Feld zur Verfügung. Mit seiner Erfahrung ist er für die vielen jungen Spieler als wichtiger Ansprechpartner auf und neben dem Platz unersetzlich.“, sagt Leben.
Damit komplettiert Heppke das Funktionsteam um Trainer Dirk Tönnies. Weiter an Bord bleiben Co-Trainer Nils Zander, Torwarttrainer Oliver Honée, Physiotherapeut Phillip Wanner, sowie die Betreuer Sasa Vasilisin, Detlef Wendt und Peter Buers.
„Wir sind mit dem aktuellen Stand sehr zufrieden. Uns ist es gelungen, wichtige Stützen weiter an uns zu binden und konnten uns sinnvoll verstärken. Die Abgänge sehen wir mit einem weinenden, aber gleichzeitig auch mit einem lachenden Auge. Denn in jedem Ende liegt ein Anfang und in jedem Anfang steckt bekanntlich ein Zauber inne. Das Gesicht der Mannschaft wird sich verändern. Wir werden sicher einen etwas anderen Fußball spielen, aber mit Sicherheit keinen schlechteren.“, ist Leben überzeugt.