#VELSVS 0:1 (0:1) – Tabellenzweiter nach glücklichem Sieg im Verfolgerduell

Die Spielvereinigung Schonnebeck ist nach dem 1:0 (1:0)-Sieg im Spitzenspiel in der Oberliga Niederrhein bei der SSVg Velbert Tabellenzweiter.

Die 340 Zuschauer in der Velberter Christopeit Sport Arena bekamen ein intensives Oberliga-Spiel zu sehen. Beide Teams starten engagiert in die Partie und vor allem der Mannschaft von Karsten Hutwelker merkte man an, dass sie dieses Spiel unbedingt gewinnen wollte. Dabei stach vor allem Flügelflitzer Jeffrey Tumanan ins Auge. Seine Flanke in der 18. Minute köpfte Said Benkarit auf das Schonnebecker Tor. In dem stand allerdings der hervorragend aufgelegte Torhüter André Bley und verhinderte die Führung für die Hausherren.

Acht Minuten später wäre Bley nach einem erneuten Benkarit-Kopfball allerdings machtlos gewesen, doch der Ball ging knapp am Tor vorbei. Im Gegenzug waren es dann die Gäste, die es besser machten. Nachdem Thomas Denker sich im Mittelfeld durchwühlte, bediente er Marc Enger, der sich geschickt von seinem Bewacher Alban Sabah löste. Der Querpass vor dem Tor fand in Jordi Barrera seinen Abnehmer. Dessen Schuss auf dem Rückhalt landete zum 1:0 in den Maschen. Man muss nicht betonen, dass es sich zu diesem Zeitpunkt, in dem die Velberter nach zwei erfolglosen Versuchen kurz ärgerten, um eine schmeichelhafte Führung handelte.

In der zweiten Hälfte überließen die führenden Gäste aus Essen den Bergischen Ball und Spielfeldanteile. Die SSVg scheiterte jedoch immer wieder an der sehr guten Schonnebecker Abwehr und fand keine Mittel, um die 0:1-Heimniederlage zu verhindern. Sehr zur Freude der Schonnebecker, die nach dem Spiel ausgelassen den Sieg und den damit verbundenen zweiten Tabellenplatz feierten. Gleichzeitig löste sich auch der Druck, standhaft zu bleiben: Endlich dürfen die Spieler und Funktionäre an das denken, was in der Stadt schon länger „Talk of town“ ist: Das Derby im Niederrheinpokal bei Rot-Weiss Essen (MI, 30.11.16, 19:30 Uhr, Stadion Essen).

Dennoch ordnete Schonnebecks Trainer Dirk Tönnies erstmal ordnungsgemäß ein: „Wir freuen uns sehr über diesen Sieg. Natürlich wussten wir vor dem Spiel, dass wir Glück brauchen und Velbert das spielbestimmende Team sein wird. Daher muss ich meinen Jungs ein großes Lob aussprechen, da sie sich wirklich immer reinschmeißt. Besonders hervorheben möchte ich diesmal einen Spieler, der sonst nicht so im Mittelpunkt steht: Timo Patelschick. Er hat sich wirklich in alles reingeworfen und viele Situationen klären können. Es war ein glücklicher, aber verdienter Sieg, weil wir mit einer der wenigen Möglichkeiten das entscheidende Tor erzwungen haben.“

Umso höher aufzuhängen ist der Sieg aufgrund der Tatsache, dass SSVg-Coach Karsten Hutwelker ein gutes Oberligaspiel sah. Der Ex-Profi hingegen ordnete die Niederlage als bitter ein: „Das mit dem verdient sehe ich natürlich ein bisschen anders. Kompliment an meine Truppe, die den Gegner über weite Strecken des Spiels hinten reingedrängt hat. Wir hatten eine große Zahl an Chancen, die wir nicht nutzen konnten und hinten haben wir gepennt. Eine sehr bittere Niederlage, aber wir werden wieder aufstehen.“

Aber im Fußball zählen eben die Tore. Das gilt auch für den Niederrheinpokal. Und da geht es (ENDLICH!) am kommenden Mittwoch weiter.

Die Video-Highlights zum Velbert-Spiel gibt es auf fupa.net: Hier klicken

SSVg Velbert: Ebener – Sabah, Sealiti, Andersen – Zent (81. Grumann), Kehrmann – Rybacki (87. Kuznik), Müller, Tumanan (61. Aydin) – Benkarit, Dytko.

SpVg Schonnebeck: Bley – Patelschick, von der Gathen, Bloch, Ketsatis – Denker, Heppke – Barrera (62. Reimann), Bartsch (72. Hoffmann), Barra (88. Akkus) – Enger.

Schiedsrichter: Alexander Schuh.

Tor: 0:1 Barrera (26.).

Zuschauer: 340.