Reserve mit großen Schritten in Richtung Klassenerhalt

Die Reserve der Schwalben wollte an diesem 01. Mai unbedingt den Klassenerhalt perfekt machen. Um sich auch rechnerisch sicher sein zu können, musste man das eigene Spiel gegen TVD Velbert gewinnen und Jugoslavija Wuppertal gegen Werden-Heidhausen verlieren.So begann die Zwote aggressiv und hungrig gegen einen sehr guten Gegner aus Velbert, der die ersten 20 Minuten auch bestimmte. Drei riesen Möglichkeiten vergaben die Gäste leichtfertig oder aber Torwart Pascal Scharmann war zur Stelle und verhinderte schlimmeres. Auch in der Folge war TVD spielbestimmend und hatte beste Möglichkeiten, allerdings ermöglichten sie der Rilinger/Suelmann-Elf jetzt auch gute Konterchancen. Nachdem es zunächst noch an Genauigkeit beim letzten Pass fehlte, war es in der 41. Minute dann doch so weit. Ein Ballgewinn im Zentrum und drei schnelle Pässe über Timo Patelschick, Emre Kececi und Maurice Muschalik, führten dann zur Chance von Dominic Nagel, der diese Möglichkeit eiskalt zur Führung in der 41. Minute nutzte.
Angesichts der Überlegenheit der Gäste, gab es in der Pause gerade taktisch bei den Schwalbenträgern einiges zu verändern. Jetzt waren die Gäste zwar weiterhin überlegen, allerdings zunächst nicht mehr mit den hochkarätigen Tormöglichkeiten. Mitten in eine Drangphase hinein, fiel dann das 2:0. Nach einem Konter und anschließendem Foul an Jerome Hopp, zirkelte Dominic Nagel den fälligen Freistoß nach gut einer Stunde aus über 20 Meter sehenswert in den Winkel. Der erhoffte Heimsieg nahm jetzt konkrete Formen an.
Die Gäste gingen nun noch mehr ins Risiko, schafften es aber trotz guter Möglichkeiten nicht, den Anschlusstreffer zu erzielen. Die guten Konterchancen der Schwalbenträger, scheiterten dann meist an der fehlenden Passgenauigkeit, auch weil die Kräfte jetzt nachließen. Der läuferische Aufwand der Gastgeber war über die gesamte Spieldauer enorm. Da aber alle Spieler bis zum Schluss aufopferungsvoll kämpften, blieb es beim so wichtigen Heimsieg. Joguslavija gewann dann am nachmittag gegen Werden-Heidhausen, also ist der Klassenerhalt noch immer nicht gesichert, wenn auch die Ausgangslage mit 11 Punkten Vorsprung komfortabel ist.
Trainer Rilinger:“Man muss anerkennen, dass der Gegner uns in nahezu allen Belangen überlegen war, nur in einer Sache nicht: der Wille. Und da sieht man mal wieder was möglich ist, wenn die Mentalität stimmt. Natürlich haben wir in einigen Szenen auch Glück gehabt, aber für unser großes Herz sind wir dann am Ende belohnt worden. Respekt vor dem was die Mannschaft, gerade in den letzten Wochen, trotz größter Personalnot geleistet hat.“

Aufstellung: Scharmann, Patelschick, Hopp, Bücking, Becker, Muschalik, Nagel, Hassouni, Hooge, Kececi (88. Min. Delic), Jeminovic (84. Min. Marzinzik)

Tore: 1:0 Nagel (41. Min.), 2:0 Nagel (62. Minute)