Im Gespräch mit St. Tönis‘ Co-Trainer Michael Küpper

Am kommenden Sonntag trifft die Spielvereinigung Schonnebeck erstmalig in der Oberliga Niederrhein auf die DJK Teutonia St. Tönis. In der vergangenen Spielzeit mussten die Partien gegen den damaligen Aufsteiger aufgrund der Corona-Pandemie abgesetzt werden. Die Teutonen stehen in dieser Saison aktuell mit 4 Punkten auf dem 4. Tabellenplatz. Wir haben im Vorfeld der Partie mit St. Tönis‘ Co-Trainer Michael Küpper gesprochen.

Hallo Michael! Zunächst einmal vielen Dank, dass Du dir ein paar Minuten Zeit für uns nimmst. Ihr seid mit 4 Punkten aus zwei Spielen in die Saison gestartet. Wie zufrieden seid ihr bislang?

Michael Küpper: „Zuerst sind wir wie alle anderen auch froh, dass es endlich wieder losgegangen ist. Nach der wochenlangen Vorbereitung wusste ja anfangs erstmal niemand wo er steht. Mit dem 4:4 gegen Niederwenigern waren wir eigentlich gar nicht so zufrieden. Wir haben für unsere Verhältnisse einfach zu viele Gegentore kassiert. Das ist für uns sehr untypisch, da wir über eine stabile Abwehr verfügen. Im Prinzip ärgern wir uns schon sehr wenn wir mal zwei Gegentreffer kassieren. Beim 4:1 gegen Hiesfeld waren wir vorne sehr effektiv und kassieren das Gegentor auch nur durch einen individuellen Fehler.“

Du hast es angesprochen, nach der Vorbereitung wusste niemand so wirklich wo er steht. Nun gab es schon an den ersten beiden Spieltagen sehr torreiche Partien.

Dass die Liga ausgeglichen ist wussten wir, dass aber an den ersten beiden Spielen direkt soviele Tore fallen ist dann aber doch schon überraschend gewesen. Da waren ja jetzt schon Spiele bei, wo man mit dem Ergebnis vorher gar nicht gerechnet hatte. Dass ihr zwei mal fünf Tore in zwei Derbys schießt konnte vorher niemand ahnen. Genauso dass Kleve einen Punkt gegen Bocholt ergattert. Man muss schon sehen, dass man frühzeitig seine Punkte holt, da auch andere Teams für Überraschungen sorgen können. Das wird auch sehr interessant zu sehen sein, so ab dem 8./9. Spieltag, wenn auch das taktieren losgeht und man sieht wo sich die Mannschaften allmählich in der Tabelle einpendeln.“

Wenn man den Kader in dieser Saison mit dem Kader der letzten Saison vergleicht, fallen viele Veränderungen auf.

„Es sind einige Leistungsträger gegangen und die Spieler die wir geholt haben mussten wir auch erst einmal integrieren. In der Vorbereitung hatten wir, was die Ergebnisse angeht, auch Höhen und Tiefen. Aber die Ergebnisse in den Testspielen sind für uns eher von sekundärer Bedeutung. Wichtig war, dass wir eine vernünftige Vorbereitung haben ohne große Verletzungen. Wir sind auch ganz froh, dass wir, wie in den vergangenen Jahren auch, keine größeren muskulären Verletzungen zu beklagen hatten.“

Kommen wir noch einmal auf eure Defensive zu sprechen. Ihr seid auch in der vergangenen, wenn auch abgebrochenen Spielzeit, durch eure stabile Verteidigung aufgefallen. Ihr habt schon auffällig wenig Gegentore kassiert. Jetzt reist ihr am kommenden Sonntag nach Essen und spielt gegen Schonnebeck, dass in zwei Spielen jeweils fünf mal getroffen hat…

„Dass bei Euch in Schonnebeck die Trauben ein wenig höher hängen, gerade auch nach den beiden ersten Spielen, dürfte klar sein. Aber wir kommen schon mit dem klaren Ziel zu Euch, das Spiel auch gewinnen zu wollen. Alles andere würde ja keinen Sinn machen. Wir wissen aber schon auch, dass das Spiel gegen Schonnebeck eine echte Herausforderung wird.“

Jetzt wissen wir aber auch, dass Ihr wie in den ersten beiden Spielen auch, ohne euren Coach Bekim Kastrati auskommen müsst, der sich derzeit noch in Quarantäne befindet. Wie schwer wiegt bei euch der Ausfall eures Trainers?

„Optimal ist das natürlich nicht. Das ist klar. Aber wir stehen als Trainerteam, gemeinsam mit Oliver Wersig, der auch am kommenden Sonntag an der Linie stehen wird, da ich aus persönlichen Gründen verhindert sein werde, in sehr engem Austausch. Und ich muss sagen, dass auch die Mannschaft da sehr gut mitzieht. Wir sind aber auch froh, wenn Bekim endlich wieder bei uns ist.“

Wir danken Dir für das kurze und nette Gespräch und richten an dieser Stelle die besten Genesungswünsche an euren Trainer Bekim Kastrati!

Die Mannschaft der DJK Teutonia St. Tönis (Quelle: DJK Teutonia St. Tönis)