Der nächste Gegner: VfR Fischeln

Am SO. 6. November 2016 um 14:30 Uhr heißt es wieder „Spieltag“ und der VfR 1920 Fischeln e. V. gibt seine Visitenkarte am Schetters Busch ab.

Der VfR 1920 Fischeln e. V. kommt aus einem Stadtteil von Krefeld und wurde 1920 gegründet. Überregionale Bedeutung erhielt der Verein erst in den 2000er Jahren, als er 2004 in die Landesliga Niederrhein aufstieg. Dort spielte der Verein mehrere Spielzeiten oben mit und verpasste knapp den Aufstieg. Im Jahr 2009 konnte dann schließlich der Aufstieg in die sechstklassige Niederrheinliga gefeiert werden. Erwähnenswert ist, dass der VfR Fischeln in dieser Liga ein Heimspiel gegen den KFC Uerdingen 05 vor etwa 7500 Zuschauern im Grotenburg-Stadion austrug. Auch die folgenden Derbys gegen diesen Gegner, der unter anderem auch bei einem Spiel Aílton in seinen Reihen hatte, wurden von mehreren Tausend Zuschauern besucht. Am Ende der Spielzeit 2010/11 stieg der Verein wieder in die Landesliga ab, doch es konnte der sofortige Wiederaufstieg in die nun geschaffene fünftklassige Oberliga Niederrhein geschafft werden. Nach nur einer Spielzeit dort stieg man in die Landesliga ab, schaffte aber 2014 die Meisterschaft und stieg sofort wieder in die Oberliga Niederrhein auf. Neben Fußball wird Badminton, Bogensport, Breitensport und auch Skat ausgeübt. Die Vereinsfarben sind Grün-Weiß.

Der VfR hat eine eingespielte Mannschaft und hat sich zum Saisonstart mit: Philipp Wiegers (FC Viersen), Dustin Orlean, Lucas Reinert (TSV Meerbusch), Philipp Baum (Bayer 05 Uerdingen) und Deniz Durmus (Gölbaşıspor/TR) verstärkt.

Nach 13 Spieltagen steht die Mannschaft von Cheftrainer Josef Cherfi mit 25 Punkten auf Platz vier. Damit liegt man drei Punkte hinter dem Dritten vom Schetters Busch. Zwar sind es bereits fünf Zähler hinter dem Spitzenreiter aus Uerdingen, aber der Aufstieg sei nach Angaben des VfR aktuell ohnehin kein Thema, da Fischeln auch von den finanziellen Möglichkeiten mit den Teams aus der oberen Region nicht mithalten könne. Daher geht es Chefri vorerst nur darum, die Mannschaft Stück für Stück zu verbessern. Im ersten Jahr nach dem Aufstieg belegte man den achten Platz, im letzten Jahr wurden die Krefelder Sechster. Die kontinuierliche Arbeit trägt derzeit Früchte. Wenn dieser Trend so weiter geht, können die Fischelner durchaus zu einem ernst zu nehmenden Kontrahenten um den Aufstieg werden. Cherfi: „Wenn es irgendwann so kommen sollte, würden wir uns nicht dagegen wehren.“

Die Torjäger:
Kevin Breuer (10 Tore/11 Spiele)
Stefan Linser (6/11)
Alexander Lipinski (2/13)
Christos Pappas (2/9)
Damian Raczka (2/10)