Pandemie-Talk – Teil 1: Stephan Davidheimann und das „Umkleide-Projekt“

Corona hat die Welt im Griff und auch in unserem kleinen „gallischen Dorf“ ist es ruhig geworden. In einer neuen Serie sprechen wir mit verschiedenen Menschen rund um den Schetters Busch, um Euch auf Stand zu diversen Themen zu bringen.
Im ersten Teil sprachen wir mit unserem Leiter und Experten für Baumaßnahmen, Stephan Davidheimann, über das „Umkleide-Projekt“. 

Stephan, zunächst einmal Danke, dass Du dir die Zeit für einen kleinen Pandemie-Talk nimmst. Am Schetters Busch wartet man gespannt auf Neuigkeiten, was den Neubau des Umkleidegebäudes angeht. Kannst Du uns kurz auf Stand bringen?

„Nun ja, es sollte ja bereits begonnen worden sein. Jedoch hat die aktuelle Situation ihr übriges dazu beigetragen, dass auch auf unserer Sportanlage noch nichts passiert ist. Ich kann allerdings freudig mitteilen, dass ich in dieser Woche noch ein Gespräch mit den Sport- und Bäderbetrieben Essen hatte und wir nun grünes Licht bekommen haben, dass in gut zwei Wochen mit den ersten Maßnahmen nun tatsächlich begonnen wird.“

Wie kann man sich als Laie die einzelnen Bauphasen in etwa vorstellen?

„Zunächst wird mit den Rückbauarbeiten begonnen. Medienanschlüsse wie Strom- und Wasserleitungen etc. werden fachgerecht demontiert, damit dann ein vernünftiger Abriss des vorhandenen Gebäudes erfolgen kann. Im Anschluss werden dann die Bodenarbeiten durchgeführt und das neue Gebäude in mehreren Modulen aufgebaut. In weiteren Bauphasen werden dann die Außen- und Innenarbeiten, sowie die Anschlüsse der Leitungen stattfinden. Am Ende werden nicht nur größere, sondern auch mehr Umkleiden zur Verfügung stehen, damit auch insbesondere an Jugendspieltagen unsere bisherige Umkleidesituation deutlich entschärft und verbessert wird.“

Das hört sich jedoch auch alles nach einem Großprojekt an, bei dem wir noch lange auf ein fertiges Gebäude warten müssen. Gib uns doch mal einen kurzen Ausblick, wann wir mit einem fertigen Umkleidegebäude rechnen dürfen.

„Ich bin guter Dinge, dass wir im Herbst diesen Jahres tatsächlich mit dem fertigen Gebäude unsere bereits ohnehin schöne sportliche Heimat verschönert haben werden. Diese Aussage soll keinen Druck auf die handelnden Gewerke darstellen! Es sind jedoch Erfahrungswerte und eine gesunde Portion Optimismus, die mich dazu hinreißen lassen so etwas zu sagen.“

Das sind doch mal sehr positive Neuigkeiten in dieser Zeit voller Einschränkungen und negativen Meldungen. Gehen wir mal den positiven Gedankenweg weiter: Wir dürfen bald wieder in „unser Wohnzimmer“, bekommen ein neues Gebäude, haben aber kein altes mehr zur Verfügung. Wo ziehen sich die Mannschaften um?

„Der ein oder andere kennt das von Auswärtsspielen bei Vereinen mit ähnlichen Bauprojekten. Sobald wir wieder auf die Anlage dürfen, werden Container bereitgestellt, in denen die Mannschaften dann Umkleiden, sowie einen Duschbereich vorfinden werden. Diese Container werden auf dem Ascheplatz hinter dem Schwalbennest platziert. Das sieht natürlich erstmal nicht schön aus, ist aber letztlich eine Kröte, die man gerne schluckt, wenn man das Endprodukt vor Augen hat.“

Vielen Dank Stephan, für deinen unermüdlichen Einsatz in diesen schweren Zeiten dennoch dieses Projekt weiter voran zu treiben!

Wir hoffen selbstverständlich, dass wir alle wieder möglichst schnell auf die Sportanlage dürfen. Sollte die Situation weiterhin noch über einen längeren Zeitraum andauern, sind wir bemüht, euch mit regelmäßigen Fotos und Updates auf dem Laufenden zu halten. Selbstverständlich unter Einhaltung aller erforderlichen Maßnahmen!

Bleibt gesund!