Oberliga: Reimann und Müller drehen Partie gegen TuRU

SpVg Schonnebeck – TuRU 1880 Düsseldorf 2:1 (0:1)

Das letzte Spiel des Jahres 2019 endete für die Spielvereinigung mit einem 2:1-Sieg vor 135 Zuschauern. Arian Reimann (68.) traf dabei mit einem satten Schuss in den Knick bei seinem Meisterschafts-Comeback nach 18 Monaten. Den vielumjubelten Siegtreffer erzielte Marius Müller in der Nachspielzeit per Strafstoß nach Handspiel. 

Das Spiel begann bei nasskaltem Wetter mit druckvollen Schwalben. Nach 14 Sekunden verpasste Luka Bosnjak per Kopf nur um Zentimeter die Führung. 90 Sekunden später verpasste Marius Müller eine scharfe Hereingabe nur knapp. In der Folge spielten nur die Hausherren und TuRU beschränkte sich darauf, aus einer stabilen Abwehr heraus zu kontern. Nach 22 Minuten dann der nächste Aufreger als Mohammed Cissé den Pfosten traf. Auf der Gegenseite hatten die Schwalben zunächst dann selber Glück als ein Eckball durch den Sechzehner schoss und am hinteren Pfosten landete.
In Minute 34 jubelten dann die Gäste aus der Landeshauptstadt. Muhammet Ucar überwand mit einem satten Distanzschuss aus gut 25 Metern Philipp Sprenger im Tor der Schonnebecker.
Bis dahin eine sehr überraschende Führung für die Gäste, da die Spielvereinigung die bis dahin besseren Chancen und mehr Spielanteile hatte, die auch bis zum Pausenpfiff bestand hatte.

Halbzeit Zwei begann mit ähnlich druckvoll agierenden Hausherren. Thomas Denker scheiterte in der 49. Minute mit einem Schuss aus 20 Metern am glänzend parierenden Düsseldorfer Schlussmann Milovanovic.
In der 59. Minute wechselte Trainer Dirk Tönnies Arian Reimann für Luka Bosnjak ein. Ein besonderer Wechsel, der sich bezahlt machen sollte. Reimann spielte seine ersten Oberligaminuten nach gut 18 Monaten. Bereits nach 9 von ihm gespielten Minuten stand der Mittelfeldakteur bei einem Eckball völlig frei und traf per Volleyabnahme voll in den Knick des Gehäuses. Was für ein Comeback!
In der Zwischenzeit dezimierte sich die TuRU selber. Tolger Erginer holte sich nach wiederholtem Foulspiels die gelb-rote Karte ab und erwies seiner Mannschaft einen Bärendienst.

Schonnebeck spielte nach dem verdienten Ausgleich munter auf das zweite Tor. Dieses fiel vermeintlich in der 78. Minute. Marius Müller nahm den Ball nach einem Cissé-Pass an, lief an zwei Abwehrspielern vorbei und traf. Doch der Assistent hob zur Verwunderung aller die Fahne und erkannte eine Abseitsposition. Doch Müller bekam noch einmal die Chance seine Farben auf die Siegerstraße zu bringen und nutzte sie. Nach einem Handspiel im Strafraum und kurzer Überlegung zeigte der Unparteiische in der zweiten Minute der Nachspielzeit auf den Punkt. Müller übernahm Verantwortung und traf mit etwas Glück zum 2:1-Endergebnis.

Die Schwalben überwintern zunächst auf Platz 3 – SSVg Velbert hat derzeit ein Spiel weniger auf dem Konto und kann im nächsten Jahr vorbeiziehen – machen damit aber die vergangene Saison, in der sich die Mannschaft im Abstiegskampf befand, vergessen. Im kommenden Jahr geht es in der Oberliga dann am 9. Februar mit dem Auswärtsspiel beim SC Velbert weiter. Das erste Heimspiel ist eine Woche später (16. Februar 2020) dann gegen den 1. FC Bocholt.

Über den Vorbereitungsplan werden wir an dieser Stelle in Kürze gesondert informieren.

Wir wünschen allen Mitgliedern, Sponsoren und Freunden der Spielvereinigung Schonnebeck, sowie den anderen Vereinen der Oberliga Niederrhein ein frohes und besinnliches Fest, sowie einen guten Rutsch und ein gesundes Jahr 2020.