Marius Müller wechselt aus Kray an den Schetters Busch

Die Spielvereinigung Schonnebeck hat sich die Dienste von Marius Müller gesichert. Der 21-jährige Essener Junge spielte zuletzt beim FC Kray und kam nach einem hartnäckigen Leistenbruch in der abgelaufenen Oberliga-Spielzeit elf Mal zum Einsatz und traf beim 2:5 gegen den Meister KFC Uerdingen.

Bei seinem Heimatverein Sportfreunde Niederwenigern empfahl sich Müller in der Hinrunde der Spielzeit 2015/16 mit 13 Treffern in 13 Spielen für den Krayer Regionalliga-Kader, wo er in der Rückrunde ebenfalls 13 Mal auflief, drei Mal traf und vier Tore vorbereitete. Das war der interne Topwert des Teams.

Über seinen neuen Verein hat sich Müller bereits bestens informiert: „Die Spielvereinigung leistet seit Jahren eine überragende Arbeit und hat sich in der Oberliga mittlerweile mehr als etabliert. Es ist ein familiärer, sympathischer Verein, der trotzdem Ambitionen hat und Ziele verfolgt. Sie sind sportlich zur Nummer zwei der Stadt gereift und setzen voll auf Jungs aus Essen. Diesen eingeschlagenen Weg möchte ich mitgehen. Vor allem Trainer Dirk Tönnies hat maßgeblichen Anteil an dem Wechsel. In den Gesprächen hatte ich von Beginn an ein gutes Gefühl.“

Seine neuen Kollegen kennt Müller größtenteils bislang nur aus der Perspektive des Gegenspielers. Aber er hat das Team trotz vieler geführter Zweikämpfe in guter Erinnerung behalten: „Die Mannschaft genießt einen sehr guten Ruf. Ich freue mich jetzt schon darauf, sie kennenzulernen und mit ihnen die nächste Saison zu spielen.“

Christian Leben, Sportlicher Leiter der Spielvereinigung, freut sich ebenfalls auf den Neuzugang vom Nachbarn: „Obwohl Marius lukrative Angebote hatte, hat er sich letztendlich doch für uns entschieden. Da hat sich die Hartnäckigkeit unseres Trainers Dirk Tönnies, der Marius unbedingt haben wollte, am Ende ausgezahlt. Er ist ein junger, sehr talentierter Spieler, der in der Offensive auf allen Positionen eingesetzt werden kann. Wir sind überzeugt davon, dass er nach einem sportlich für ihn nicht so erfolgreichen Jahr, bei uns wieder aufblühen wird.“