A-Junioren: Historische Leistung im Niederrheinpokal

Mit einem echten Kracher startete die A-Jugend in ihre Rückrunde: Das Duell um den Einzug ins Niederrheinpokal-Achtelfinale stand an. Und es wurde auch ein äußerst unterhaltsames Spiel, das nach dem souveränen 9:2 in der ersten Runde gegen den Hastener TV erneut die SVS für sich entschied. Am Ende stand ein 6:0, in dem die Schwalben vor allem geduldig bleiben mussten. TuSa dagegen stellte sich nicht schlecht an, konnte aber Kastor im Tor nicht ernsthaft prüfen.

Schonnebecks Trainer hatte nicht gerade die Qual der Wahl, denn in Stock, Agirman, Otto und Wolbeck fehlen gerade vier potentielle Stammspieler. Dafür schieben Sonnleitner und Nowack fleißig Sonderschichten, um – so der Trainer – „ihre Qualitäten mit der notwendigen Fitness auf den Platz bringen zu können“. Sonnleitner debütierte so erstmals in der Startelf.

Der Gastgeber TuSa Düsseldorf hatte die Runde im Niederrheinpokal unter anderen durch einen 1:0-Sieg gegen Niederrheinligist BV 04 Düsseldorf erreicht. Die Hinrunde beendeten die Düsseldorfer mit einem 0:3 gegen Fortuna Düsseldorf, starteten aber bereits letzte Woche erfolgreich in die Rückrunde: Gegen TV Kalkum-Wittlaer gewann das Team von Stefan Loyda zuhause mit 2:1.
Die Gäste aus Schonnebeck zeigten von Beginn an, wer von zwei gut eingestellten Teams, das etwas Bessere ist: Initiiert von Ören, rollten einige Angriffe gen Tor der Gastgeber, doch hatten Hüsgen oder Sonnleitner ihr Visier noch nicht richtig eingestellt. Doch schon hier zeichnete sich früh der Spielverlauf ab: Schonnebeck in Ballbesitz, Düsseldorf kompakt gegen den Ball. Die Gastgeber hielten in einem unterhaltsamen Spiel gut mit, konnten einige Angriffe aber nur durch Fouls unterbinden. Eines dieser Fouls zog Hüsgen im Strafraum und der souveräne Schiedsrichter entschied folgerichtig auf Elfmeter, den Ören sicher verwandelte. (31.)
Nach dem Seitenwechsel, bei dem beide Trainer keinen Wechsel vollzogen hatten, erwischte der Gastgeber einen guten Start: Krämer rettete eine Hereingabe vor dem gegnerischen Stürmer und Turgut tat es ihm wenig später gleich. Auch unabhängig davon wirkte es kurz so, als wären die Gäste noch ein wenig mit den Gedanken woanders. Engelberg weckte den Offensivgeist dann aber mit einem starken Pass auf Gerim, der sofort abschloss – und wie: Aus dem vollen Lauf zögerte er nicht lange und drosch den Ball über den chancenlosen Keeper in die Maschen (61.).

Der Gastgeber war damit aber noch längst nicht geschlagen – so brachte unser Trainer Nowack für Sonnleitner und damit mehr Spielkontrolle ins Geschehen. Die Gäste waren nun wieder deutlich überlegen und spielten sich ihre Chancen geduldig heraus. Nach 75 Minuten entschied Turgut das Spiel endgültig, als er eine Engelberg Ecke ins Tor köpfte.

Mit dem 3:0 war die Vorentscheidung gefallen. Die letzten Minuten wurden vom Trainerteam noch zu einigen personellen Wechseln genutzt – es kamen Poyaz und Bot zum Einsatz. Und dass der Torhunger an diesem Tag nicht gestillt war, zeigten die Gäste in den letzten Minuten durch schöne Treffer eindrucksvoll: Nowack erzielte einen Doppelpack zum 4:0 und zum 6:0, zwischenzeitlich erhöhte Hüsgen auf 5:0.

In der nächsten Runde geht es nun gegen den Sieger aus dem Spiel zwischen Niederrheinligist Kapellen-Erft und Bundesligist Wuppertaler SV. Hier winkt ein Heimspiel am 7.Februar am Schetters Busch. In der nächsten Woche steht erstmal die Partie gegen den VfB Frohnhausen an (So, 13.00 Uhr, Schetters Busch).

Aufstellung:

Kastor- Dolunay (75.Poyaz), Turgut, Bonkowski, Krämer- Ören, Engelberg (80.Bot)- Hüsgen, Rukolli- Gerim, Sonnleitner (61.Nowack).